#60 Mia Sigbritsdotter

Shownotes

Mia Sigbritsdotter stammt ursprünglich aus Schweden. Vor über 20 Jahren machte sie Urlaub auf dem Campingplatz Moosbauer in Bozen, verliebte sich in den jungen Mann an der Rezeption und ... blieb.
Im Camping-Restaurant brachte sie frischen Wind in die Küche: Anstelle von Schnitzel, Pommes und Toast rückten hausgemachte Schlutzer, Carpaccio und Bio-Hähnchenbrust in den Mittelpunkt. Nicht alle Stammgäste waren davon begeistert. Mia hielt trotzdem an ihrem Weg fest – ihre Familie gab ihr den nötigen Rückhalt.
Was ihr heute in der Kulinarik wichtig ist, was es bedeutet, Gastgeberin auf einem Campingplatz zu sein, und welche Erwartungen Campinggäste haben, erzählt sie Bettina Schmid, Leiterin des Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung –, im Podcast COOLinarisch.

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00:00:07: Hulinarisch, der Gousselierpodcast für Küche, Gastronomie und alle die Essen und Trinken lieben.

00:00:16: Liebe mir es ist Hochsaison am Campingplatz aber du hast gesagt dank deines tollen Teams schaffst du es trotzdem heute uns im Goussellier zu besuchen.

00:00:24: schon dass du

00:00:25: da bist.

00:00:25: Hallo Bettina wie sagt die Mitarbeiter die sein erster Klasse darüber mehr und deswegen bin ich heute mit dem Radel ganz gemütlich dahergekommen.

00:00:35: Herzlich willkommen zur nächsten Folge unseres Podcasts, heute mit Mia Siebritz-Dotter vom Campingplatz Moosbauer in Moritzingen-Botsen.

00:00:43: Mia Name schon verrät kommt mir ursprünglich aus Schweden.

00:00:47: vor über zwanzig Jahren machte sie Campingurlaub im Bozen verliebt es sich und blieb.

00:00:52: zunächst brachte sie frischen Wind in das Restaurant des Campingplatzes.

00:00:56: Heute verantwortet sie den gesamten Betrieb was eher in der Kulinarik wichtig ist.

00:01:01: Warum ihre Ideen bei den Gästen anfangs nicht nur auf Begeisterung stießen und was Campinggäste heute erwarten, erzählt sie uns gleich selbst.

00:01:09: Liebe Mia fangen wir ganz kurz doch mit deinem Namen an weil der erzählt eine Geschichte.

00:01:14: ich darf einfach mia zu dir sagen aber sagst du mir noch mal deinen richtigen Namen?

00:01:19: Marit Kristina Sigbridsdottel.

00:01:21: Ich glaube wie man es hören kann Es hat eine nordische und zwar schwedische Wurzel und was uns im Vorgespräch positiv beeindruckt hat.

00:01:30: Siegbritz-Dotto bedeutet?

00:01:32: Das bedeutet, ich bin die Tochter von Sigbritz.

00:01:35: Sigbrit ist der Vornamen meiner Mutter.

00:01:37: So einfach kann das Namen zugeben sein!

00:01:40: Heute bist du hier als Gastgeberin am Campingplatz.

00:01:45: Du bist schon lange hier in Südtirol und hast auch dich stark mit der Gastronomie und Kulinarik auseinandergesetzt.

00:01:52: Deswegen möchte ich zuerst auf euer Restaurant am Campingsplatz eingehen.

00:01:57: Wie hat das ausgesehen, als du gekommen bist und was hast du daraus

00:02:00: gemacht?

00:02:02: Als ich das erste Mal auf dem Campingplatz war dann war es noch einen Self-Service Restaurant mit ganz typische einfache Gerichte.

00:02:16: Also Wiener Schnitzel, Pommes...

00:02:18: Ja also vom Grill allerhand und an der Bauern Toast gebackenen Kammemberg, mit Preisenbärmärm.

00:02:29: Genau solche Sachen!

00:02:30: Und die Gäste haben es geschätzt?

00:02:31: Ja

00:02:32: logisch!

00:02:33: Und meine schwere Mutter hat ja damals gekocht und hat einen Küchenhilfe der den Grill gemacht hat aber die richtigen Gerichte hat sie dann gekoht selbst.

00:02:48: Also ein gut laufendes Restaurant wie zufriedene Gästen.

00:02:51: Aber du warst nicht zufrieden

00:02:54: Ja, das.

00:02:56: Also es ist nicht dass ich nichts mit dem Essen zufrieden war aber wenn man etwas machen möchte Mit Herz und Seele Und für lange Zeit Und das jeden Tag Da muss es etwas sein was meine Meine Persönlichkeit widerspiegelt.

00:03:17: Ich liebe Essen.

00:03:20: Es ist eine meiner größte Liebschaften.

00:03:24: Du bist nicht Kirchen, aber du warst viel in der Gastronomie

00:03:27: hast du mir erzählt?

00:03:27: Genau!

00:03:28: Also als ich aufgewachsen bin hatte ich den riesigen Vorteil dass sie viel essen gehen dürfte und habe das Essen der Welt schätzen gelernt.

00:03:38: Und Südtirol ist ja ein kulinarisches Mecker.

00:03:44: also das ist so fantastisch weil es hat der italienische Flair Und das hat die deftigere Hausmaßkost, sagen wir mal aus Österreich und Bayern eine Supermischung.

00:03:58: Und du wolltest dich auch in diesem Restaurant ein bisschen verwirklichen mit deinen Ideen?

00:04:02: Genau!

00:04:02: Ich fand, dass dürfte nicht zu kurz kommen, dass wir hier beide Seiten in Südtirol haben – das italienische und von den vergangenen von Österreich.

00:04:18: Ich wollte das gerne traditionell anbieten, die Gerichte passei aber vielleicht mit ein bisschen einen modernen Touch.

00:04:28: Und das war zwanzig Jahre her und seitdem logisch sind viele in diese haben sie viel in dieser Richtung weiterentwickelt.

00:04:38: Aber als ich angefangen habe hab' ich mich da Ja, einsam aus.

00:04:42: Was

00:04:43: war eine der Wenigen die sich vorgewagt haben und das auf einem Campingplatz?

00:04:48: Zwei Fragen muss ich hier stellen wie ist es deiner Schwiegermutter gegangen und wie ist das den Gästen gegangen?

00:04:54: Also meine Schwiegemutter ist wirklich eine Engel.

00:04:58: sie hat gesagt wenn du unterstützen brauchst bin ich da und sonst machst du einfach Gäste, wir haben einen großen Anteil Stammgäste auf dem Camping.

00:05:12: Da war es ein bisschen gehappert am Anfang.

00:05:16: Sie waren nicht damit einverstanden dass der Grill abgeschafft wurde das der Bauern Toast plus nicht mehr auf die Karte war.

00:05:26: Weil früher war es ein bisschen mehr die einfachere Campingküche und ich wollte etwas mehr aus dieser Küche machen.

00:05:36: Deswegen hat sie mit den Gästen am Anfang gehabt.

00:05:39: Und wie ist das dir dann damit gegangen?

00:05:42: Das war furchtbar!

00:05:45: So einen großen Selbstvertrauen habe ich nicht, zum Glück hat mein Mann mir da den Rücken gestärkt und gesagt, dass das passt schon du gehst schon der richtigen Weg und das bist Du Und kannst nur diesen Weg gehen.

00:05:57: Deswegen habe ich daran glauben dürfen und den einfach habe daran festgehalten, habe einfach so weitergemacht.

00:06:09: Es hat sich ... es haben sich viele von die Stammgäste auch irgendwann mal gesagt, schau mir das passt!

00:06:18: Sie haben auch dich akzeptiert?

00:06:21: Mitte Jahren hat sich auch das Gästeschicht per se gewandelt.

00:06:27: Das heißt am Anfang gab es auch Tränen, hast du mir im Vorfeld erzählt?

00:06:30: Weil sie recht direkt waren, Stammgäste.

00:06:35: Aber dann ist der Gast gekommen, der das schätzt also ein neuer Gast und heute seid ihr nicht nur für die Camping-Gäste sondern eigentlich auch gerade mittags oder abends für Bozen Ingebung ein schöner kleiner Ausflug ins Grüne, würde ich sagen.

00:06:50: Ja

00:06:50: genau!

00:06:51: Also die Möglichkeit hat es immer gegeben.

00:06:54: also der Frühjahr war ja das Gasthaus auch öffentlich und dann einen Zeit lang ist das einfach nicht ausgenutzt.

00:07:01: von uns hat man das stillgelegt und als sich dann gesehen haben wir brauchen hier mehr Umsatz weil ich auch die Mittagsküche betreiben wollte.

00:07:12: Dann haben wir den öffentlichen Rezents dann wieder reaktiviert Und nach und nach hat der Bozner das auch dann kennengelernt.

00:07:21: Man sieht es ja bei euch im Sommer direkt am Schwimmbad fast, und in Grünen und ist trotzdem ganz nahe an Boznen also in Bozen noch.

00:07:31: Was darf man sich heute auf der Karte erwarten?

00:07:33: Was würdest du sagen, wofür bist du jetzt oder isst euer Restaurant bekannt?

00:07:38: Also ich habe selbstverständlich die hausgemachten Schlutzkrapfen wir haben den haus gemachten Knödel.

00:07:45: Ich habe aber auch seit zwei Jahren jetzt eine Küche Erbsen Curry.

00:07:52: Und ich habe Gäste, die kommen einmal die Woche aus Bozen um Curry zu essen bei uns.

00:07:59: Meine Küchenmannschaft sind alle aus Bangladesch und das ist deren Heimaküche.

00:08:03: Und da haben wir irgendwann gesagt, weil wir bekommen das als Mittagessen die Mitarbeiter immer wieder mal und alle sagen, das ist so gut!

00:08:13: Das muss man echt auf der Karte bringen.

00:08:15: Und ja, also da einen kleinen exotischen Touch dann in die Speisekarte.

00:08:22: Ansonsten bei den kalten Sachen gibt es logisch der Caprese.

00:08:30: Dann haben wir aber auch eine Forelle, die wir von hier von einem Zucht nehmen mit einer Süssare Zwiebeln.

00:08:38: Also doch ein bisschen anders.

00:08:41: Dann habe ich aber auch die Idee Ganz normale Forelle vom Grill, mit dem Buttermandel.

00:08:49: Und

00:08:51: weil du sagst deine Mannschaft in der Küche kommt aus Bangladesch das ist ja ganz viel so dass wir ohne Mitarbeiter aus den Ausland unsere Küchen nicht mehr organisieren könnten.

00:09:03: wie geht es auf der anderen Seite denen dann unsere Schlutzer und unsere Knödel zu machen?

00:09:07: Also, der Koch ist auch gut zwanzig Jahre hier in Citrold.

00:09:16: Und für ihm, das geht so leicht von der Hand ... Ich habe auch tatsächlich hiesige Gäste, die kommen und sagen, ob das jetzt von den Schwiegermammern dann die Knödel sein?

00:09:28: Dann haben sie gesagt, na, es ist immer Hammer unter dem.

00:09:32: Ja, das kann man ja offen kommunizieren!

00:09:36: Bei euch ist Nachhaltigkeit ganz großgeschrieben.

00:09:39: Wie merkt man auch das, sei es bei euch in der Küche oder insgesamt am Campingplatz?

00:09:43: Ich habe nicht so eine durchgehende Speisekarte für den ganzen Sommer wo ich einen Taliata anbiete weil es uns ein Anliegen ist... das ganze Tier zu verwerten, dann zum Beispiel beim Rind ändern sich die Gerichte ständig.

00:10:08: Der Kuh hat ja nur zwei Filets, irgendwann sind die fertig und er hat auch nicht tausendstück Rostpifs sondern irgendwann ist dann auch Schulter und Nacken usw.

00:10:21: dran.

00:10:21: deswegen es gibt einfach unterschiedliche Gerichte je nachdem wo wir gerade sind mit der Verwertung von einzelnen Tieren Das

00:10:32: heißt, regionale Produkte und ganzheitliche Verwertung vom Tier ist eines dieser ...

00:10:36: Absoluten.

00:10:36: Schwerpunkte?

00:10:37: Ja

00:10:38: genau!

00:10:39: Und prinzipiell zum Thema Nachhaltigkeit am Campingplatz was darf man sich da vorstellen?

00:10:44: Also ich weiß nicht irgendwie wie man das so richtig sieht.

00:10:49: also zb bei den Pflanzen schaue ich Pflanzen nur hier einzusetzen aus der Umgebung kommen.

00:11:02: Ich habe auch keine große Blumenmeere, die dann in jeder Saison gewechselt werden sondern ich setze Pflanzen ein, die mehrjährig sind und die dann auch ihre Saisons durchleben.

00:11:18: deswegen sieht der Platz unterschiedlich aus je nachdem in gerade welcher Saison wir sind.

00:11:26: Wir haben einen Schwimmbad für unsere Campinggäste, das mit Salzwasser und Elektrolyseverfahren gereinigt wird.

00:11:39: Wir haben jetzt Photovoltaik – seit Langen haben wir Photovoltag- und Solarkollektoren – und dann seit dieses Jahr auch eine Wärmepumpe plus ein Wärmerückgewinnungssystem, soweit wie möglich von die fossilen Brennstoffe dann wegkommen.

00:12:00: Schätzt das der Gast?

00:12:01: Alles?

00:12:01: bekommt er das mit, kommt er wegen dem oder nimmt es auch gar nicht wahr?

00:12:06: und eben...

00:12:07: Teils teils also.

00:12:09: es gibt durchaus die Gäste die sagen sie haben extra uns gewählt weil wir dass weil wir so arbeiten.

00:12:18: Weil sie wissen, sie bekommen in die Gastronomie auch Bio-Lebensmittel, weil sie auch im Geschäft ganz viel Bio oder Fairtrade Artikel zur Auswahl haben.

00:12:34: Dann logisch gibt es die Gäste, die einfach auf der Durchfahrt sind und die nehmen das vielleicht etwas wahr durch unsere sanitären Lagen wo wir ganz viele Informationen haben.

00:12:45: Und durch unsere Zeitung, da der Gast beim Einchecken dann ausgehändigt wird.

00:12:50: Wo wir dann einfach verschiedene Nachhaltigkeitsaspekte von dem Campingplatz erklären, aber auch kulturelles aus Südtirol.

00:13:01: Wo kann man nachhaltig einkaufen im Bootsen?

00:13:06: Solche Sachen geben wir dann auch mit.

00:13:09: Ihr seid ja sehr dein Mann ebenso vom Thema begeistert!

00:13:14: Aber dein Mann hat dann beschlossen es nicht nur im Camping-Platz sondern auch in der Arbeitswelt umzusetzen und dadurch ist es gekommen dass du jetzt nicht nur fürs Restaurant sondern auch für den gesamten Camping Platz zuständig bist.

00:13:25: Genau,

00:13:26: ja.

00:13:27: Und hast du dir gleich zugetraut?

00:13:30: Nein!

00:13:31: Also als es ein Thema geworden ist dass er gerne auswärts von der oder außerhalb vom Campingbereich arbeiten wollte dann haben wir gesagt okay wir probieren das jetzt ein Jahr und dann beim Jahres-Zielplanbesprechung, dann schauen wir mal wie ist es mir damit gegangen.

00:13:56: Was für Schwierigkeiten gab's?

00:13:57: Was für Möglichkeiten gibt das um sich da weiterzuentwickeln?

00:14:02: und Jahr für Jahr habe ich gesehen Es läuft dann doch besser als ich es mir zugetraut habe.

00:14:11: Also es hat ein bisschen einen Anstoßen benötigt und dann war es positiv überrascht.

00:14:16: Reden wir noch kurz über den Camping-Gast an sich, wie hat sich der verändert?

00:14:20: Du bist jetzt schon zwanzig Jahre hier.

00:14:23: Was merkst du da?

00:14:24: Wir haben ja immer der deutsche Gast als Hauptgast gehabt.

00:14:29: Daran hat sich nichts geändert.

00:14:34: Wir haben immer noch Stammgäste oder auch neue Gäste.

00:14:39: Die bleiben zwei, drei Wochen hier bei uns auf dem Campingplatz und machen ihre Ausflüge von hier und fühlen sich super wohl!

00:14:47: Der Trend was wir merken ist es gibt ganz viele die entweder neu zum Camping sind ganz kurze Urlauber machen wollen oder die machen längere Urlaber, aber machen nur drei Tage.

00:15:03: Drei Tage, drei Tage, das war früher nicht so.

00:15:07: Dann ist man hingefahren und hat Urlaub gemacht und ist nach Hause gefahren Und heutzutage will man zu viel wie möglich mitnehmen und es sind diese kurzen Verweildauer dann auf dem Platz

00:15:18: Das heißt auch Gäste sich nur den Camper ausleihen für drei Tage.

00:15:23: Wie geht das dann zusammen mit den typischen Camping-Gästen, die da... Ich hab mehr Erfahrung mitbringen.

00:15:30: Man könnte sich erwarten, dass da ganz viel so ... Ja ja, die kennen es sicher nicht aus und so.

00:15:37: Aber wo ist es nicht?

00:15:40: Der alte oder der Campinggast, der wirklich Camping als sein Haupttolaub macht und das lebt?

00:15:48: Er sagt, ist ja cool, dass er neue dazugekommen ist.

00:15:52: Ich sehe, er hat Probleme mit dem irgendetwas.

00:15:55: Und dann geht der hin und sagt ... Schau!

00:15:58: Da kann ich dir gleich helfen.

00:15:59: Sie sind alle Padoe.

00:16:00: Sie kennen sich alle die Stellplatznachbarn auch wenn sie sie vorhin nie gesehen haben oder aus unterschiedlichen Ländern.

00:16:08: das da fünf Minuten sind bei du miteinander und das wird immer gleich alles getauscht.

00:16:13: Aber seit es gewesen, wo fahrt ihr nachher dann hin?

00:16:17: Was ist dein bester Tipp für irgendwo anders, wo Sie hinfahren?

00:16:21: Also da ist gleich Kommunikation und der alte Gast nimmt gerne den neuen mit auf.

00:16:27: Das ist wirklich schön zu sehen!

00:16:28: Das heißt also man kommt ganz automatisch durch die Campingplatzatmosphäre auch ins Gespräch untereinander.

00:16:35: Du hast mir auch erzählt dass ich dadurch auch die Saison jetzt verlängert haben.

00:16:40: das heißt wie lange habt ihr hier in Moritzingen-Botzen geöffnet?

00:16:45: Denn Restaurant und Geschäft und alles auf am ersten März.

00:16:51: Und arbeiten durch bis ... ... den

00:16:54: XXI.,

00:16:54: XXI.

00:16:55: seit Dezember, ist ein langer Saison?

00:16:59: Ja!

00:17:00: Ist aber für uns gut.

00:17:02: erstens weil wir merken, dass das Wetter sich auch ändert, dass wir schon im März ziemlich viele Gäste haben.

00:17:12: November, was früher mal eine absolut tote Monat war, wird zusetzt.

00:17:17: Also mehr und mehr benutzt von die Gäste, vor allem aus Bayern oder aus Österreich oder aus der Schweiz.

00:17:26: Sie kommen dann schnell einmal für drei, vier, fünf Tage.

00:17:30: Vorteil ist logisch auch mit so einer langen Saison dass die Mitarbeiter ein etwas sicheres Arbeitsverhältnis haben.

00:17:37: Sie arbeiten zehn Monate, haben zwei Monate frei Wieder.

00:17:44: Sie müssen sich nichts Neues so hören, dann für diese andere Zeit.

00:17:47: Und doch wir haben es ja anfangs erwähnt?

00:17:49: Du hast ein sehr stabiles Team, gutes Team.

00:17:51: Das heißt wie viel seid ihr insgesamt?

00:17:54: Oh das ist wechsellogisch!

00:17:56: Es gibt Zeiten da sind wir wirklich mit der Stammmannschaft zehn, elf zwölf Personen und im Hochsommer jetzt sind wir knapp zwanzig.

00:18:11: Es gibt ja auch im HGV, den Zusammenschluss der Campingplätze.

00:18:16: Was ist so das Wichtigste für dich bei dieser Vereinigung oder euer Ziel hier gemeinsam für Südtirol als Campingplatz und dieses Angebot weiterzubringen?

00:18:25: Also der Vorteil mit so einer Vereinigung ist ja, dass wir gemeinsam stark nach außen treten können.

00:18:31: Wir sind nicht Einzelkämpfer, sondern wir sind in einem großen Verband mit über fünfzig Campingplätzen die Zusammen-Aktionen machen.

00:18:38: Wir gehen zusammen auf die Messen, machen Zusammenwerbung und haben ein gemeinsamen Katalog.

00:18:45: Wenn ich voll habe auf den Campingplatz dann kann ich sagen Schau!

00:18:49: In der Nähe gibt es den und den und denen.

00:18:51: Wir haben uns schon heute vormittag gehört.

00:18:53: eventuell haben sie noch Plätze frei, man hilft sich so gegenseitig.

00:18:59: Ist es Untercampingplatzbetreibern sowie unter euren Gästen?

00:19:02: Man ist schneller per Du und...

00:19:04: Ich denke ja!

00:19:08: Ganz zum Abschluss nach mir du kommst ja von außen wursprünglich von Schweden.

00:19:12: noch ein Blick von dir ein bisschen von Außen auf Südtirol gerade auf unsere Gastronomie und unser Angebot in der Beherrbergung.

00:19:19: was Gefällt dir hier gut, was Glaubst du?

00:19:23: Können wir noch verbessern?

00:19:24: und vor allem wie begeistern wir weiterhin junge Leute in dieser Branche in Südtorol zu arbeiten.

00:19:29: Hm,

00:19:30: große Frage!

00:19:33: Das macht viele Türen auf.

00:19:37: dadurch dass ich viel von der Welt gesehen habe und dann erst nach Südtori gekommen bin könnte ich aufgrund von der Erfahrung, die ich macht habe feststellen dass Südtirol wunderbar ist.

00:19:54: Es ist fast zusammen.

00:19:57: so viele schöne Sachen.

00:19:59: es hat Berge, es hat Wasser man kann Wandern gehen Rad fahren es ist warm es ist kühler.

00:20:09: Also das ist wirklich fantastisch, gastronomisch gesagt.

00:20:14: Das ist für mich so, dass das Non-Plus Ultra zwischen dieser Gratwarnung, zwischen der italienischen und die Alpene Küche... Das ist super, super schön!

00:20:28: Und das Tolle ist ja wenn man in diese Branche arbeitet dann kommen Menschen aus der ganzen Welt zu uns von diese Personen, deren Enthusiasmus mitbekommen, miterleben.

00:20:48: Weil sie kommen nach Südterhol und sind begeistert.

00:20:52: Und das erlebt man dann jeden Tag in der Arbeit!

00:20:55: Sie kommen und sagen, wir waren jetzt das erste Mal hier in Bootsen oder in Südtehol... Das ist wunderbar!

00:21:02: Wir kommen auf jeden Fall wieder.

00:21:04: Und dass hat man als Feedback täglich.

00:21:07: Das ist wunderschön so zu arbeiten.

00:21:10: Ich würde das ganz gerne als Abschlusssatz da lassen, die Begeisterung sieht man dir an und es ist auch wunderschön wenn sie die Gäste auf einen täglich im Idealfall täglich übertragen dann jeden der jetzt Appetit bekommen habt.

00:21:24: ihr seid eben geöffnet mittags und abends ja und wir lassen dich wieder zurück auf den vollen Campingplatz und ich bedanke mich für deine Zeit.

00:21:34: Danke mit Tina!

00:21:35: Vielen

00:21:35: Dank fürs Zuhören.

00:21:36: Das war eine neue Folge des Goustelliers-Podcasts Kulinarisch.

00:21:40: Mein Name ist Bettina Schmidt, als Ernährungswissenschaftlerin und Verantwortlicher für das Goustillier hole ich die vielen spannenden Menschen rund um die Gastronomie für euch vor's Mikro.

00:21:50: Freue mich auf eure Anregungen, Wünsche und den nächsten Podcast!

00:21:54: Noch mehr aber Euch persönlich kennen zu lernen – vielleicht beim nächsten Event hier im Goustilliier in Bozen im Sitz des Hoteliers & Gastwirteverbandes Südtirols?

00:22:04: Aktuelles findet ihr immer unter unseren Social-Media-Kanälen oder auf gustellier.it.

00:22:10: Bis bald also, ich freue mich!

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