#58 Benjamin Flora

Shownotes

Folge 58: Den Gastronomie-Nachwuchs begeistern

Zusammenfassung der Episode:
Benjamin Flora ist seit knapp einem Jahr Direktor der Landesberufsschule für Gast- und Nahrungsmittelgewerbe Emma Hellenstainer in Brixen. Zuvor war er viele Jahre als Lehrer an der Schule tätig – heute möchte er in seiner neuen Rolle noch mehr bewegen. Im Gustelier-Podcast COOLinarisch mit Bettina Schmid, Ernährungswissenschafterin und Leiterin des Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung erzählt der gebürtige Vinschger, welche Weichen er für die Zukunft der Schule stellen möchte. Außerdem spricht Benjamin Flora über seine Sicht auf den Branchennachwuchs von heute und verrät, wie die neue Ausbildung an seiner Schule zum Koch oder Köchin für pflanzenbasierte Küche entstanden ist.

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Transkript anzeigen

00:00:07: Kulinarisch, der Goustellier-Podcast für Küche, Gastronomie und alle die Essen und Trinken lieben.

00:00:16: Lieber Benjamin Benny, wie du mir gerade gesagt hast ist eigentlich der umgänglichere Name für dich!

00:00:22: Die Schule hat Pause jetzt im Sommer und deswegen hast du endlich Zeit für unseren Podcast.

00:00:27: Deswegen herzlich willkommen im Goustillier.

00:00:28: Danke für die Einladung, wir sind sehr gefreut.

00:00:31: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge unseres Podcasts Heute mit Benjamin Flora.

00:00:36: Seit knapp einem Jahr ist er Direktor der Landesberufschule für Gast- und Nahrungsmittelgewerbe Emma Hellensteiner in Prixen.

00:00:43: Was den gebürtigen Finchger dazubewegt hat, vom Lehrer in den Direktorenbosten zu wechseln – und welche Weichen er für die Zukunft stellen möchte, erzählt er uns gleich.

00:00:53: Außerdem spricht Benjamin Flore über seine Sicht auf den branschen Nachwuchs von heute und verrät, wie die neue Ausbildung an seiner Schule zum Koch beziehungsweise der Köchin für pflanzenbasierte Küche entstanden ist.

00:01:05: Benny du bist seit Kurzem Direktor der Emma Hellensteiner in Brixen Du hast aber sehr viel Erfahrung mit der Schule weil du schon fünfzehn Jahre lang dort als Lehrer tätig warst.

00:01:15: Deswegen möchte ich ein bisschen mit deiner Erfahrung beginnen wenn man an die Schülerinnen und Schülern denkt gerade im Bereich Küche & Service.

00:01:24: Was hat sich da aus deiner Sicht gerade in den letzten Jahren getan?

00:01:27: Oder welche Veränderungen nimmst du da wahr?

00:01:30: Veränderung, es ist so.

00:01:32: Sie sind fordernder im positiven Sinne.

00:01:38: Sie seien nachdenklicher und kritischer.

00:01:49: Aber sie seien auch nach wie vor und seien schon halfmisch und gewesen motiviert.

00:01:54: Das heißt, sie haben Ideen und man muss lauzurlosen.

00:01:59: Hat das ja was für dich als Lehrer in der Position verändert?

00:02:04: Nein, eigentlich weniger.

00:02:05: Weil die Alben schon gerne zugelost haben und so auf das reagiert haben, was die Schüler gerade an Ideen einbringen.

00:02:15: Daher ist es relativ gleichblieben.

00:02:19: Du hast mir im Vorfeld etwas erzählt, dass ihr auch euer Learn-System angepasst habt.

00:02:25: Kunde sozusagen oder Schüler, die Schülerin kritischer und vielleicht ein bisschen fordernder sein.

00:02:30: Wie macht ihr das?

00:02:32: Und welche Erfahrungen habt ihr damit?

00:02:33: Wir haben

00:02:33: vor fünfzehn Jahren mit denen eigentlich angefangen weil wir gemerkt haben dass man mit ihnen zum System an Grenzen stoßen.

00:02:42: Das heißt Jugendliche in einen Raum setzen und über mehrere Stunden mit unterschiedlichen Leibpersonen zu beglücken, indem die Leiberson vorne steht und dritt.

00:02:52: Und sie erlosen sich das an... Das hat nicht mehr funktioniert.

00:02:56: Vor allem in der Berufsschule.

00:02:57: Ich glaube wir haben ganz viele Schüler, die bisher schlechte oder schlechte Schulerfahrungen gemacht haben.

00:03:03: Und die dann eben in die Berufssschule gehen weil sie eben etwas stehren wollen, weil sie einen gewissen Bewegungstraining haben, wo man dir nachher ganz traditionell beschulden möchte.

00:03:12: Dann funktioniert's halt nicht!

00:03:13: Deswegen haben wir nach vor fünfzehn Jahren die Entscheidung dürfen.

00:03:16: Wir müssen etwas ändern und haben sozusagen den Unterricht geöffnet.

00:03:20: D.h.,

00:03:20: es gibt einen Teil des Unterrichts, wo die Schilder einfach sich im Haus frei bewegen dürfen, selber entscheiden dürfen was machen sie mit wem machen sie's?

00:03:28: wie machen sie das.

00:03:29: Und wir haben mit denen sehr gute Erfahrungen gemacht.

00:03:32: Das heißt man gibt ihnen eine gewisse Freiheit.

00:03:35: aber die Ergebnisse sagst du sind trotzdem gleich gut oder besser sogar?

00:03:40: Die Ergebnisse seien mindestens gleich gut.

00:03:42: Das ist logisch auch ein Volig in den Blick hin, wo ist der Schwerpunkt?

00:03:47: Also sagen wir mal die Reihen vom Fachlichen her sind die Ergebnisse gleich gut geblieben.

00:03:53: und was sich stark verändert hat, seien die Soft Skills das Verantwortung übernehmen mitreden, mitdiskutieren kritisch sein Sachen hinterfragen.

00:04:02: Sam Hoemann Riesen fortschritt gemacht.

00:04:05: Die Schülerinnen und Schüler berichten dir auch sicher oft, wie es ihnen dann in der Praxis geht.

00:04:10: Das heißt die Lehrlinger, die ein Großteil des Jahres im Berufs... Leben schon sind oder auch die, die im Sommer dann Praktika machen.

00:04:18: Wie ist da so das Feedback?

00:04:19: Wie empfinden Sie die Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern von heute?

00:04:23: Ja, da gibt es logisch ein bisschen einen Unterschied zwischen den Vollzeit-Schülerinnen und die Lehrlingen.

00:04:27: Die Lehrlinge sind eigentlich vor allem nicht betrieben worden und haben damit schon viel mehr Erfahrung.

00:04:32: Und in der Vollzeit kommen eben irgendwann zuerst quasi fast eine Jahr Schule und dann kommen sie erst einmal in einen Praktikum.

00:04:38: Und zusammen bei der Vollzeitschülerin ist es effektiv so, dass sich's einem genau so vorgestellt hat viel zu streng, also arbeiten ist ja wirklich arbeiten und ich gleich ha-ha-ha tralla lau.

00:04:49: Und die kriegt's letzter Geld, sondern hat es einen da schon ein High Effekte, wo wir Schülerinnen haben das dann eigentlich in die Lehre.

00:04:55: und dann machen sie das erste Praktikum und sagen, na eigentlich isch schul gern und so, der ist fast ein bisschen angenehm und fein.

00:05:01: Also das ist die andere Seite.

00:05:03: Und sonst muss man sagen Vollzeit in die Praktika sind Sie sehr gut aufgehoben.

00:05:07: In den allermeisten Fällen noch mal eine sehr gute Rückmeldung.

00:05:09: gibt´s wirklich Einzelfälle, wo mal etwas nicht ganz so funktioniert Und bei der Lehrlinge ist es durchwachsen.

00:05:15: Kimmst du davon, in welchen Betrieben das sein?

00:05:18: Aber auch in den letzten fünfzehn Jahren gibt's eine sehr positive Entwicklung, wo man die Betriebe erkennt, dass sie auf die Jugendlichen ein bisschen eingehen und mitentscheiden lassen und Verantwortung übergeben.

00:05:30: Also da sind wir gesellschaftlich auf einem sehr guten

00:05:35: Weg.

00:05:35: Bei wie entwickeln sich die Schülerzahlen gerade im Bereich Küche- und Servicebauch?

00:05:39: Das bleiben wir eigentlich sehr stabil!

00:05:41: Das heißt, wir haben eigentlich Alben recht gute Einschreibungen.

00:05:45: Jetzt natürlich durch das, dass mal vierte, fünfte Klasse dazukregen kommen oder Matura eben auch anbieten ist nur einmal zusätzlich anspornen und dann nehmen wir beruflich eine Ausbildung auch die Möglichkeit hauschen, die Matura zu machen.

00:05:57: also wir seien sehr stabil den Zählen sogar steigen die Zahlen wieder.

00:06:02: Die

00:06:02: Branche ist sehr freut.

00:06:04: Allerdings wissen wir auch, dass es dann nicht so ist, dass die ewig der Branche treu bleiben.

00:06:10: Was sind dort deine Inputs?

00:06:11: Was man noch machen könnte?

00:06:14: Ja, das ist eine sehr schwierige Frage weil Küche-Service sind halt die ein Berufspieler, die es sein wird.

00:06:21: Da wissen alle, da tut man arbeiten, wenn andere Leute frei haben und wenn es in den Familienplanung geht, werden sie schwierig.

00:06:26: mit Kindern musst du halt arbeiten, wenn deine Kinder deinen Zelt frei haben.

00:06:30: Ich glaube, das ist auch ein Grund, wieso es einen gewissen Wechsel gibt und logischerweise die Arbeitszeiten sind ganz optimal und wir haben mittlerweile Jugendliche, die einfach sagen mir geht's nicht mehr darum, viel Geld zu verdienen sondern ich will eigentlich mehr Freizeit.

00:06:48: Ich will weniger arbeiten und zählt auch noch um möglichst flexibel.

00:06:52: Das sind so die Themen, wobei immer schon relativ viele Betriebe mittlerweile ganz gut drauf reagieren.

00:07:00: Ja, wo man in einer Branche ist und man weiß gerade im Hotel sieben Tage geöffnet und fast vierundzwanzig Stunden einen Service zu bieten, da gilt es ganz viel nachzudenken wie man dort attraktive Arbeitsmodelle schaffen kann.

00:07:11: Reden wir ein bisschen über die Themen Schwerpunkte weil aufgefallen ist uns vor allem dass ihr als Neuheit jetzt im Herbst glaube mit der neuen Ausbildung Zusatzausbildung für Köche beginnt und zwar eine Zusatzqualifikation zur Pflanzen-basierten Küche.

00:07:27: Wie ist schon was zustande kommen?

00:07:28: Wir

00:07:29: haben einen erwachsenen Bildner, dann sind sie in der Schule, wir haben auch immer ein Krusse für Erwachsenen

00:07:34: usw.,

00:07:35: und er macht sich auch wieder Gedanken gemeinsam mit den Lehrpersonen und so weiter.

00:07:39: Und nachher ist eigentlich letztes Jahr im Herbst Winter seine Idee gewesen zu sagen, dass es in diesem Bereich nur so etwas fahrt – das ist ja mittlerweile ... Ich kann trennt mehr, es ist vegan und vegetarisch.

00:07:51: Das ist eigentlich schon eine Lebensform.

00:07:53: Und da braucht's vielleicht einmal so eine Zusatzqualifikation oder eine Ausbildung wo man sich hier noch mal spezialisiert.

00:07:59: Und soll das eigentlich nachher an der Hellstein oder in seinem Kopf einmal die Grundidee entstanden?

00:08:04: Und im Austausch mit einer Koordinierungsstelle für berufliche Weiterentwickler weiter Bildung haben sie dann auch relativ schnell.

00:08:13: Was muss man sagen?

00:08:14: Ist das gegangen?

00:08:15: Ich habe gesagt, ok, da machen wir das.

00:08:16: Das ist eine gute Idee und jetzt sind wir mittlerweile genehmigt von der Landesregierung.

00:08:21: Also eine anerkannte Zusatzausbildung wie ein Dietkoch?

00:08:24: Kann man sich das

00:08:24: sagen?

00:08:24: Ja ganz genau!

00:08:25: Es ist auch aufgeteilt, es findet einen Kurs noch bei uns statt.

00:08:27: Du kannst den Kurs machen, dann kriegst du eine Teilnahmebestätigung und dann kannst du aber darüber hinaus nachher wirklich eine Prüfung machen.

00:08:35: Da geht er eben über die Koordinationsstellen und nachher hast du diese Zusatzqualifikation.

00:08:41: Und für alle, die das jetzt interessieren würden, wie viel Zeit aufwandt ist da zu investieren?

00:08:47: Es wäre

00:08:47: schön im Moment nur in Ausarbeitung.

00:08:49: Aber es wird so um die Zweihundersfünfzig Stunden gern standen.

00:08:53: Jetzt geht's wirklich um die Details, jetzt gehts um die Inhalte.

00:08:57: Was soll alles hinein, welche Teilbereiche und so weiter.

00:09:01: Und dann werden sie in den nächsten Wochen passieren.

00:09:04: Und nachher werden sie irgendwann eine Kommunikation geben, wo die richtigen Informationen nachher.

00:09:11: Ja, wir sehen ja dass die Landeshotelfachschule in Puneck hat ja schon seit mehreren Jahren das Vegabula also auch ein Restaurant was sich mit pflanzenbasierter Küche auseinandersetzt und die Schülerinnen und Schüler dort schon arbeiten lasst.

00:09:22: Also das Thema glaube ich ist nicht zum Gehen vor allem weil einfach viele Alternativen zum Fleisch wollen.

00:09:28: vielleicht da trotzdem noch Fleisch essen aber halt das Thema Gemüse das Thema Getreide mehr bedienen.

00:09:35: Es tut sich ja schon viel in der Küche, also wir im HGV beschäftigen uns ja auch mit der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz.

00:09:44: Bei unserer letzten Fachtagung haben wir über humanoide Roboter und deren aktuelle Grenzen aber vielleicht Potenziale für die Zukunft besprochen.

00:09:53: Da tut es sich gefühlt alle paar Wochen, wie reagiert da die Schule auf so heiße Themen?

00:09:58: Weil es werden DVD bei euch sind dann mit dem Thema konfrontiert sein.

00:10:02: Genau!

00:10:03: Ja, hier ist die Schule... sehr langsam.

00:10:06: Ja, das ist bekennend!

00:10:09: Da muss man so sagen... also wir sind Inseler-Personen und wir als Schule sind irgendwann einmal ausgebildet worden.

00:10:16: Man bildet sich natürlich fort, aber da ist ein Bereich der so schnell ist, wenn du nicht hier ausbildest dann bist du allem schon echt wieder hinten.

00:10:24: Also da sind wir wirklich langsam, muss man einfach ehrlich so sagen.

00:10:28: Man fühlt sich auf viele Lehrpersonen nicht kompetent genug, dass jetzt der nächste Generation oder den nächsten herangehenden Arbeitskräften wirklich so mitzugeben.

00:10:37: Weil man mit Schülerinnen und Schülern in ganz vielen Bereichen, wenn es um das Handy geht oder um die Digitalisierung geht, dann geht es einfach schneller sein und flinker sein als mir selber.

00:10:46: Und da geht's vielleicht eher auch darum gemeinsam mit den Schülerinnen etwas zu entwickeln oder Dinge entstehen zu lassen.

00:10:53: Und weniger des traditionellen Ich-Ils-Lehrpersonen war es das und bringt sie ja bei, sondern eben so ein bisschen.

00:10:59: vielleicht lernen wir mal etwas von den Schülerinnen in einem gewissen Bereich.

00:11:04: Also hell ist das vielleicht vielleicht so ein bissel das Thema?

00:11:06: Aber so digitale Küchengeräte und sowas sind jetzt in der Küche schon Thema... Das

00:11:10: ist Thema, logisches Thema!

00:11:13: Was mir im Schulter all mal ein bisserl oben ist natürlich die Frage der Finanzierung.

00:11:17: Bei mir natürlich seien anders gebunden an gewisse Ausschreibungen

00:11:20: usw.,

00:11:21: also wir können nicht hegeln und sagen jetzt gibt's dieses Gerät, das kaufen wir jetzt einfach und damit wirds halt eben wieder ein bisschen langsamer, weil man halt eine gewisse Wege inhalten muss.

00:11:29: In Ordnung ist es aber, das bedeutet halt, dass wir ein bissel nicht alle im Ganzen hundertprozentig abtodäts sein.

00:11:36: Vielleicht bringt's jeder Austausch eben mit den Schülern an und wirklich fitter sind.

00:11:42: Es geht ja auch um den Service Fachkraft, ich weiß nicht ob die Parallele für die auch so stimmt.

00:11:48: Aber ich denke die Nachfrage nach pflanzenbasierten Speisen ist auch in Kombi oft mit der Nachfrage nachtnichtalkoholhaltigen Getränke vor allem als Essensbegleitung was wir da gemacht

00:11:59: haben.

00:11:59: Es ist ganz spannend.

00:12:01: also das wirklich ein Thema wo uns eine so wieher Fachkräfte und so leere Personen wieder ganz jetzt auf dem Weg eingeschlagen haben und gesagt haben wir müssen da wieder Experten holen, wir müssen uns fortbilden.

00:12:10: Das ist ein Thema das werde ich da enttrennt sein, das melkt man ja.

00:12:13: Jugendliche sind es gibt wirklich wo sagst du es gibt Veranstaltungen wo wirklich wenig Alkohol konsumiert wird Und jetzt sind wir mal auf der Suche nach Expertinnen und Experten die sich dort schon ein bisschen mehr einig erarbeitet haben, die ins vielleicht Fortbild oder die wir an die Schule holen können und um den Schülern das so ein bisschen weiter zu geben.

00:12:33: Also in der Gastronomie hört man das ja auch.

00:12:35: Es gibt einfach eben eine andere Lebensanstellung oder einfach ganz pragmatische Gründe, dass man anschließend einfach nicht mehr sich ein Steuersetzen darf oder vielleicht die Gesundheit im Fokus hat aber eben trotzdem Umsatz gemacht werden sollte in einer Gastronomie.

00:12:48: deswegen sehen wir mir in der Weiterbildung, lassen wir da was anbieten.

00:12:52: welche Alternativen es gibt ist natürlich in einem Weinland wie Südtirol wo Wein allem nur ein sehr starkes und natürlich gut territorial besetztes und hochwertiges Produkt ist, aber es braucht einfach dazu noch andere Angeboten.

00:13:05: Komm mal ein bisschen zu dir, mein Herz ist schon wenn ich sagen darf also aus dem Eisack oder Pustertal bist du nicht wie verschlagst die von wo ins Eisaktal?

00:13:13: Also ich bin Ursprünger Finnschka der Malser.

00:13:16: Also ganz weit?

00:13:18: Oder halt ja... Als Malzer bin ich ganz weit oben.

00:13:21: Also als Malzer fange ich so ober Finnsschka, ober Malssohn.

00:13:24: Okay.

00:13:24: Irgendwann habe ich nachkennen gelernt wenn ich in das Land aufs Aberschall gegangen bin für den Räschter Weltmalz schon so oben finde ich, okay?

00:13:32: Ja genau.

00:13:32: Nein, ich war noch in Innsbruck ausgestattet und zusammen hat es mich nach Brixen verschlagen wegen der Liebe.

00:13:43: Und dann ist das so geblieben.

00:13:45: Und danach bin ich eigentlich durch Zufall in die Heilsteiner gekommen

00:13:49: Und du hast auch dort lange Fuß gefasst als Lehrer.

00:13:52: Wie ist dann dazu gekommen, dass die ausgeschriebene Stelle für die Direktion interessiert hat?

00:13:58: Es war eigentlich schon relativ schnell klar.

00:14:01: Als ich nach zwei oder drei Jahren in der Heilensteiner hatte, habe ich schon gewisse Aufgaben gekriegt im Schulentwicklung und so gewisse Sachen.

00:14:09: Das war schon interessant.

00:14:10: Wir haben damals eine Direktorin gehabt, wo klar wurde, es sei noch ein paar Jahre, und an jeden Moment habe ich gesagt, aber wenn du nochmal in die Pension gehst, haben wir übernimmt mich da auch!

00:14:19: Ich wäre dein Nachfolger.

00:14:20: Das war auch so mein Ding.

00:14:22: Ja, passt.

00:14:23: Aber logisch wissen wir es.

00:14:24: Es gibt ja Wettbewerber.

00:14:26: Aber das, was mir damals als Altzeit so bewusst, dass das für ein Weg wird oder werden kann... Das war meine Idee.

00:14:32: und da kann man nachher entscheiden.

00:14:35: Man kann gewisse Impulse setzen, man kann Dinge anstoßen und zählen.

00:14:39: Man hat alles schon gefallen und deswegen bin ich noch recht blau eigentlich nachher.

00:14:44: Hinaus passant, dass ich der Nachfolge in der Heilstein werden möchte!

00:14:48: Und irgendwann ist die Brigitte in die Pension gegangen, und dann hat man ein Webbewerber ausgeschrieben.

00:14:55: Und nachher hat es so lange gedauert... ...und einige Sachen sind nicht so ganz gelaufen gelungen wie sie gesagt hatten.

00:15:00: Dann ist das ein bisschen hin- und hergewernt.

00:15:01: Also

00:15:02: bei der Ausschreibung war noch ein paar

00:15:03: Formelle.

00:15:04: Ja, genau.

00:15:05: Und dann hat es richtig geklappt und ich habe mich über den Webbeweiber mitgemacht.

00:15:08: Und glücklicherweise ist es nachher so gekommen!

00:15:13: Zwischen Erhaltungshaltung und Realität.

00:15:14: Jetzt noch ein bisschen Zeit, ist es das was du dir auch schon so vorgesehen hast?

00:15:18: Es ist besser!

00:15:19: Das klingt gut!

00:15:22: Nein, es ist eine richtige Beirgearbeit.

00:15:25: In logischer Fall hat mir viel Zeit, eine Gedanken zu machen über Führung wie man mit Menschen umgeht und was man ihnen vielleicht anbieten kann damit sie ihr Potenzial entfalten sich als Lebersohn schon so wenn man mit der Haltung hineingeht und so ist eigentlich mit der Wachsene sehr ähnlich.

00:15:41: Es geht ja darum, dass sich die Leute verwirklichen wollen ihre Ideen weiterbringen möchten und herrlich so das was sie momentan schon probiert um einfach Möglichkeiten zu schaffen und die Alten wieder.

00:15:55: sehr positiv bin überrascht wie coole Ideen sowohl Schüler als auch Lebersohne wirklich haben und es ist ein richtig cooler Job.

00:16:03: Ja toll.

00:16:05: Ich muss logisch dazu sagen, ich habe einen super Team dahinter.

00:16:07: Also ich kann mir fast aussuchen was ich teilen möchte und es gibt ein Team dahinten.

00:16:12: Es hat jeder seine Stärken und wir tallen uns das wirklich super auf und dann kann jeder eigentlich so lesen, was er kann.

00:16:19: Ja, es ist nicht immer so, dass die Erwartungshaltung zur Gänze erfüllt wird.

00:16:23: Aber ihr werdet sich sogar übertroffen... Was würdest du sagen?

00:16:26: Ist der eben jetzt schon ganz gut gelungen und was sein auch deine Ziele für die nächsten Jahre?

00:16:29: Ich glaube, wenn's gut gelingen ist in dieser ersten Zeit einfach einmal gut zu losen, schauen was seine Themen sind, wo soll sie hingehen, jeden jeder das Gefühl geben, dass sie irgendwo gesehen werden, wahrgenommen werden mit ihren Ideen zu sagen

00:16:49: V.a.

00:16:50: dein Team, die

00:16:51: Lehrpersonen?

00:16:52: Ja und logisch auch Schüler.

00:16:53: Aber logisch ist das, wo ich jetzt ein bisschen weiter weg bin.

00:16:56: Das ist ja etwas, was vielleicht schuldig ist.

00:16:58: Ich muss mich schon ein wenig nachtrauern.

00:17:01: Und im Wegeversuch tächt ab und zu öfter wieder mal mit den Schülerninnen und Schüleren wirklich zu reden.

00:17:07: So, das ist sicher alles, was gut funktioniert hat Und in der Zukunft muss man im Schulsystem nur viel mehr auf Personalisierung gehen.

00:17:18: Das heißt, im Moment haben wir gesagt, okay Schülerinnen haben gewisse Freiheiten aber es geben auch noch mehr als vor was zu erreichen ist und wie am Ende.

00:17:26: Jetzt hast du gewisse erwartet und das musst du machen damit du weiterkimmst.

00:17:30: Was eine Berechtigung hat?

00:17:32: Schön wäre aber wenn man zusätzlich oder parallel dazu anschaufend hat gewisse Schwerpunkte sein, was setzen dürfen.

00:17:39: Ich schreibe so in Küche oder Service aber das sind auch große Bereiche.

00:17:44: d.h.,

00:17:45: es gibt vielleicht Schülerinnen die sagen ja ich will schon Köchin werden, aber Fleisch ist meins oder eben Vegetarisch, Vegan ist meines.

00:17:53: und wenn wir es nachschauen, dass man sagt es gibt maybe modulare Möglichkeiten wo Schülerinnen sagen okay ich muss Von diesem ganzen Angebot muss ich mir fünf, sechs oder sieben aussuchen.

00:18:03: Aber ich suche die aus, wo ich mich wirklich spezialisieren möchte und nur besser werden möchte.

00:18:08: Und so geht es auch.

00:18:09: Und dafür verzichte ich auf gewisse andere Dinge.

00:18:13: Selbst am Moment sage ich dahin, also mittel bis langfristig, wenn das eine solche Ziel ist.

00:18:18: Also sind ja die stärksten Stärken, dass Sie sich dort weiterbilden können?

00:18:23: Was wäre dein Traum, was die Schülerinnen und Schülern über die Hellensteiner sagen?

00:18:27: Oder vielleicht auch jetzt schon sagen oder zukünftig sagen als dass du sagst ihr meine Arbeit als Direktor da wirklich gut

00:18:33: hingekriegt.

00:18:34: Wenn sie das der Heldesteiner aussegern und zogen... Das war eine schöne Zeit!

00:18:38: Und ich bin froh Teil!

00:18:41: Dessertschule gewesen zu sein.

00:18:42: Vielleicht

00:18:43: abschliessen wir ein bisschen, wie schaut denn aus Deiner Sicht die Zukunft eben des Nachwuchses so aus?

00:18:48: Mir beschäftigen in sehr logischer Weise gerade ganz stark mit dem Service Püche aber es gibt ja noch viele Berufe, die sie nun zwar branchen braucht.

00:18:58: Was ist doch ein bisschen dein Ausblick auf die Herausforderungen Aber vielleicht auch Lösungen damit man da zukünftig dem Gast in Südtirol, sei es einheimischen wie von weiter weg her ein tolles Angebot schaffen können?

00:19:11: Ich glaube das was sich nicht ändert ist die Grundhaltung der Menschen.

00:19:16: Das heißt egal ob ich vor fünfzeig Jahren lebt habe oder jetzt lebe oder in Zukunft leben werde, ich glaube es wird Album darum gehen.

00:19:22: Der Antrieb für jeden Mensch ist Album dass er sich irgendwo verwirklichen will, dass er einen Sinn in diesem Sechen erleben möchte, was er tut und einmal schaufen, sein Gefühl den jungen Menschen zu geben.

00:19:37: Ich glaube, wir haben nie ein Problem.

00:19:39: Wir sind im Klopper des Alben.

00:19:41: Das heißt mit dieser Idee in Kopf sei es als Lehrer oder Lehrerin oder Direktor oder Arbeitgeber, haben wir die Grundbedürfnisse eigentlich abgelegt?

00:19:53: Die Schwierigkeit ist auch, wenn ich einen großen Betrieb habe trotzdem in Mensch als Individuum... wahrzunehmen.

00:20:00: Und damit als ... das sind meine Junggestellten, die Schere oder lehrpersonen, sondern ja, seien es schon und logisch brauche gemeinsame Regeln oder gemeinsame Vorgehensweise aber trotzdem gleichzeitig eben so und jetzt nehmen wir uns mal Zeit, schauen wir mal was ist da rein?

00:20:14: Deine persönlichen Ideen?

00:20:16: wo will ich Studie hin entwickeln?

00:20:17: Und ja selbst glaube ich die große Herausforderung als Chef, als Führungskraft.

00:20:22: soll ich das im Blick zu verlieren?

00:20:24: Mhm, dann lasst man das heute auch als Botschaft stehen.

00:20:26: Ich glaube es ist ein guter Gedankeneinring für jene unserer Zuhörerinnen zu hören und wünschen dir noch einen guten Sommer?

00:20:32: Du arbeitest im Sommer weiter also nicht so eine längere Pause aber alles Gute auch fürs nächste Schuljahr!

00:20:38: Und danke, dass du die Zeit kapassst.

00:20:39: Ja,

00:20:39: danke fürs Gespräch Danke für die Fragen.

00:20:42: Es war ganz spannend Ganz bärig wenn wir uns sich selber nachher wieder einmal Gedanken machen über Sonne und Sander War sehr angenehm.

00:20:50: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:20:51: Das war eine neue Folge des Gustelier Podcast Kulinarisch.

00:20:55: Mein Name ist Bettina Schmidt, als Ernährungswissenschaftlerin und Verantwortlicher für das Goustellier hole ich die vielen spannenden Menschen rund um die Gastronomie für euch vor's Mikro.

00:21:05: Freue mich auf eure Anregungen, Wünsche und den nächsten Podcast!

00:21:09: Noch mehr aber Euch persönlich keinen zu lernen – vielleicht beim nächsten Event hier im Goustillier in Bozen im Sitz des Hoteliers & Gastwirteverbandes Südtirols?

00:21:19: Aktuelles findet ihr immer unter unseren Social-Media-Kanälen oder auf gustellier.it.

00:21:25: Bis bald also, ich freue mich!

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