#57 Thomas Geiser

Shownotes

Folge 57: Kleine Gastronomiebetriebe erfolgreich führen

Zusammenfassung der Episode:
Als Jugendlicher wollte Thomas Geiser mit dem elterlichen Gasthaus Apollonia oberhalb von Nals im Südtiroler Etschtal nichts zu tun haben. Heute führt er den Familienbetrieb gemeinsam mit seinem Bruder und Küchenchef Christoph bereits in dritter Generation – mit Leidenschaft und Erfolg. Zusätzliche Einnahmequellen wie Zimmer oder Ferienwohnungen standen zwar zur Diskussion, wurden aber ganz bewusst nicht umgesetzt. Wie es gelingt, auch als kleiner Gastronomiebetrieb wirtschaftlich erfolgreich zu sein, welche Chancen gerade in der Konzentration auf das Wesentliche liegen und welche Erfahrungen Thomas Geiser anderen Gastwirtinnen und Gastwirten mitgeben möchte, darüber spricht er im Gustelier-Podcast COOLinarisch mit Bettina Schmid, Ernährungswissenschafterin und Leiterin des Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung. Als Mitglied des HGV-Landesausschusses und Leiter der Arbeitsgruppe „Bar & Restaurant“ engagiert sich Thomas Geiser zudem aktiv für den Erhalt der gesellschaftlich wichtigen kleinstrukturierten Gastronomie.

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Transkript anzeigen

00:00:07: Kulinarisch, der Gustelier-Podcast für Küche, Gastronomie und alle die Essen und Trinken lieben.

00:00:16: Lieber Thomas aus Sirmjärn an einem kleinen Ort über Nalls hat es uns gekommen!

00:00:21: Du bist zwar öfters im HGV aber ich glaube im Podcaststudio zum ersten Mal richtig?

00:00:27: Ganz genau!

00:00:28: Herzlich

00:00:28: willkommen und danke dass du dir die Zeit nimmst.

00:00:30: Ja,

00:00:31: danke dir Bediener, freut mich das ihr heute bei Inkto sein darf.

00:00:34: Herzlich Willkommen zur nächsten Folge unseres Podcasts Heute mit Thomas Geyser vom Gasthaus Apollonia, oberhalb von Nalfs im Südtiroler Edstahl.

00:00:43: Obwohl er als Jugendlicher nichts vom älterlichen Gasthau wissen wollte ist heute aus Thomas Geißer ein leidenschaftlicher Gastwirt geworden.

00:00:51: Er führt gemeinsam mit seinem Bruder und Koch Christoph die Gastronomie nun in dritter Generation.

00:00:56: Die Familie hat immer wieder darüber nachgedacht Zimmer oder Apartments anzubieten Und sich bewusst dagegen entschieden Wie es gelingt, als reines Gasthaus in etwas abgelegener Lage gut zu wirtschaften.

00:01:09: und wie Thomas Geiser alle kleinen Gastronomiebetriebe im Lande mit seinem Engagement im Hotel- und Gastwirtverband unterstützen will – das erzählt er uns gleich selbst.

00:01:28: Drüber werden wir uns heute unterhalten, aber zunächst würde ich glaube unsere Hörerinnen und Hörern nie ein bisschen mehr deine persönliche Geschichte interessieren.

00:01:36: Wie kommen, das man schon vorhanden, deine Großeltern auf die Idee an einem doch etwas abgeschiedenen Ort mit der Gastronomie anzufangen?

00:01:47: Also eben in unser Gasthaus, das Gast aus Apollonia, wie du es schon richtig gesagt hast, das liegt in Sirmian oberhalb von Alz.

00:01:53: Das ist liegauf so knapp tausend Meter.

00:01:55: Ich wurde für meine Großeltern im Jahr two-sechzehntig gegründet.

00:02:03: Damals war es noch keine Strasse gewesen, also da ist wirklich ein kleiner Weg auch gegangen wo man halt mit den Rössern in Vorwerk kommen kann oder eben zu Fuß und ja... Die haben irgendwann den Schluss gefasst, oben das Gaschass zu eröffnen.

00:02:22: Weil sie selber einen Bauernhof

00:02:24: gehabt haben?

00:02:24: Sie haben einen Bauerhof gehabt, eine Realität wie es ja bei wirklich ganz viele Betriebe hier im ganzen Land, die bei Inze so ist und ja ... die Touristen seien alle beim Meer ins Land gekommen und seien dann auch ein bisschen um ihren Auge gekommen.

00:02:38: und man hat halt so angefangen ein bisschen aufschenken Früher bei besonderer Unlässe, wie ein Kirtog oder so.

00:02:46: Dann sind sowieso auch Gäste kämen aus den umliegenden Dörfern und da ist dann auch aufgeschenkt geworden.

00:02:57: Da hat sie irgendwie die Lust gepackt das eben gewärmlich zu machen und haben dann damit umgefangen Zuerst natürlich ganz im Klonen, also das heißt wir waren zwar kleine Stiebeln.

00:03:08: Es war eine große Panorama-Terrasse und haben sich schon von Umfangung gemacht unter der... auf der Rasse waren zwar Kegelbohnen, das hat früher zu einem Landgästehaus einfach auch dazu gekehrt.

00:03:19: Das war ja fast wie ein Vollgespräch des Kegeln

00:03:21: und die Kinder, die sich ihr Eis verdient haben ... Ganz

00:03:23: genau erzählt man mein Foto noch als er klugen wurde.

00:03:26: Dann haben sie sich darum gestritten, fast den Kegl auszustellen zu dürfen, weil er noch einen Chatter geben kann als Belohnung.

00:03:33: Heute wollen wir wahrscheinlich die Kinder mit deinen Nimmerködern kennen, aber damals wurde es halt wirklich in viele Orte so, wo es ein Kegelpon war Und ja, das ist ein eben damit gestartet und wie gesagt am Anfang leicht zu Fuß zu erreichen.

00:03:51: Mein Vater hat das Ganze dann weitergeführt.

00:03:55: Irgendwann ist dann endlich die Straße erkemmen.

00:03:58: Das war dann Ende der Sechzigerjahre, umfangs die Siebziger-Jahre.

00:04:02: Da hat mein Vater auch gesagt jetzt wenn du eine Stoßauer gehst, jetzt investieren wir, dann hat er eben den großen Speisesolder dazu gebaut und dann hat so die ganze Entwicklung ihren Lauf genommen.

00:04:13: Und Herr hat es dann mit meiner Mama weitergeführt.

00:04:17: Seit Ende die Siebziger, umfangend die Achtzigerjahre.

00:04:20: Mein Bruder und ich sind jetzt auch schon mittlerweile seit über zwanzig Jahren in Betrieb.

00:04:26: Wir haben dann praktisch abgepachtet, so zu sagen, wir waren so langsam einig wachsen an.

00:04:34: Und im Jahr zwei Tausendeinzehnte ist alles in den Sinn übergeben worden, das Material, was man immer bei der Familie macht ... Und wir führen das jetzt sozusagen in der dritten Generation weiter.

00:04:46: Also, das heißt mein Bruder ist da mit meinen Eltern und ... Ja, wobei

00:04:52: man sagen muss für die war es nicht immer klar, wenn ich mir recht erinnere wirklich einen Familienbetrieb einzusteigen?

00:04:58: Ganz genau!

00:04:59: Für mich wurde es eigentlich so als Kind und Jugendlicher überhaupt keine Option.

00:05:05: also Ihr habt schon allmüssen helfen.

00:05:08: Schon in der Mittelschule, Sonntags hat es halt so ein Paar sein Dienst machen, Getränkgerichten abspielen und das habe ich nicht so geangt.

00:05:18: Also dann bin ich schon etwas dazu gezwungen worden und zu den Gästen bin überhaupt nicht dausehen!

00:05:23: Also ich bin richtig ein schariges Kind.

00:05:25: Kann man das

00:05:26: heute nicht mehr vorstellen, aber schauen wie man sich wandeln kann?

00:05:29: Ja also war ganz schüchternierend überhaupt nicht über die Schwelle aussiegetraut und das hat mir nicht gefallen.

00:05:35: Ich habe dann auch noch ganz einen anderen Weg eingeschlagen, habe eine allgemeine Oberschwelle besucht, haben aber alle mit dem Sommer weiter hinten am Kulfen und irgendwie hat dann irgendwo lacht.

00:05:47: dann sage mal Die Freude ist halt echt das Kämmer für die Arbeit.

00:05:54: Vor allem

00:05:54: weil es Studio-Mann nicht überzeugt hat, oder?

00:05:56: Genau!

00:05:57: Also irgendwann mal mit BWL umzufangen und dann haben wir wirklich lange ein Semester gemacht.

00:06:00: Ich habe gesehen, dass ich mir zu drucken konnte.

00:06:02: Und ich hatte auch keinen Bock mehr aufs Lernen.

00:06:06: Dann haben wir denke ich, Gastronomie ist eigentlich nicht so schlecht... ...und jetzt bevor ich aber nach Hause bleibe mache noch eine Ausbildung.

00:06:14: Dann habe ich im Kaiserhof immerhin noch die höheren Hotelfahrschulen besucht Und dann wurde es eigentlich schon klar, während der Ausbildung ... Das ist genau meins.

00:06:23: Und das taugt man und das gefällt mir.

00:06:25: Und so hat sich jetzt halt seine Lauf genommen.

00:06:27: Ich

00:06:27: kann schräg sein, wenn meine Kinder nicht wollen.

00:06:29: Es kann später immer noch passieren.

00:06:31: Ganz

00:06:31: genau!

00:06:32: Also manchmal kann die Einzige da später kommen.

00:06:36: Und zwar ganz gegen deine kindlichen Eigenschaften eher schüchter zu sein, bist du jetzt genau dort wo Kommunikation gefuckt ist am Gast.

00:06:45: Und

00:06:46: glücklicherweise hat sich dein Bruder schon bald aber für die Küche entschieden?

00:06:49: Ganz genau!

00:06:50: Also bei meinem Bruder war das Albenchuklor erst vor der Mittelschule außer und hat dann eigentlich die Kochlehre gleich schon eingeschlagen Und hat dann halt auch seine Erfahrungen gemacht, sei es in Mienland wie im Ausland.

00:07:04: Und wir haben in den Schluß gefasst, dass wir Bärder daheim bleiben und dem Betrieb weiterführen werden.

00:07:12: Das war eben klar, er bleibt in der Küche, macht das zusammen mit der Mama.

00:07:16: Also sie war bis dahin eine Küchenschäfe, mittlerweile hat er die Rolle übernommen wobei die Mama auch noch wirklich voll in einer Küche mithilft Und für mich war es klar, dass ich im Service bleibe und die mir auch mit den administrativen Sachen kümmern.

00:07:31: Es macht Geting, Buchhaltung

00:07:33: usw.,

00:07:34: was halt so unfallt!

00:07:36: Genau.

00:07:36: Das

00:07:36: sind wir schon bei einem Thema, weil es ja wirklich ein Unternehmertum ist eine Gastwirtschaft zu führen.

00:07:42: was kommt dir für leidet manchmal auch bisschen wenn man einfach so klar ins Team ist?

00:07:47: Du hast schon gesagt Marketing gibt heute so viel um auf sich aufmerksam zu machen.

00:07:52: bleibt alles da hängen oder was michest du weiter?

00:07:55: Ja also das ist natürliche große Herausforderung weil man halt wirklich in alle Bereiche sagen mal einigermaßen gut durchstehen will.

00:08:03: Das Funk-Un von der Website, wie er sich aufgebaut ist.

00:08:07: Wie er überall gelistet ist in welche Richtung er optimiert ist.

00:08:14: Was macht man im Social Media Bereich?

00:08:16: Also es sind ja ganz viele Sachen was noch dazugekommen und wir haben wirklich im Land ganz viele kluene Betriebe eben, Bars, Restaurants... und zwar vier Leute, die den ganzen Betrieb schmeißen müssen.

00:08:36: Und sich um alles kümmern müssen.

00:08:37: Das fängt vielleicht beim Putzdinner-Freuen.

00:08:39: Es geht über die Einkäufe.

00:08:41: Man muss schauen, wo Kaffee am Besten ein.

00:08:43: Dann muss man hinfahren, Einkäufen machen.

00:08:46: Man braucht die ganze Vorbereitung bis an Platz machen.

00:08:49: Dann ist der Mittagsservice irgendwann oben Service.

00:08:52: Dazwischen muss man dann ins Büro und macht E-Mails beantworten Social Media und so weiter, also es fällt schon einiges an.

00:09:00: Und das währt alle beim Meer.

00:09:02: Das ist natürlich auch Thema, wo man sagt als HGV, da müssen wir schauen, dass wir wirklich in den vielen klurnen Betriebe, die im Land sind, unter die Arme greifen zu können.

00:09:11: Weil einfach in viele Realitäten ist man so in der operativen Tagesgeschäft eingebunden.

00:09:18: Man hat ja oft nicht den Blick links oder rechts zu schauen und leider versanden eine bestimmte Sache.

00:09:24: Und das sind so die Schwerpunkte, die in der Arbeitsgruppe ganz bewusst eben für die Kategorie in Angriff genommen

00:09:30: haben?

00:09:30: Also eben die Arbeitsgruppen hier, Restaurant & Bar, die ist ja im Jahr zwanzig von HGV Lannishaus schon initiiert geworden mit dem Hintergrund dass man jetzt speziell in den Betrieben ein bisschen mehr unter die Arme greift und da bestimmten Schwerpunkt ersetzt und schaut etwas vorwärts zu bringen.

00:09:51: Da geht es jetzt um die Digitalisierung, also auch online Reservierungen oder Nachhaltigkeit.

00:10:00: oder der HGV-Member Service, also wie man die Betriebe begleiten kann.

00:10:05: Also dass

00:10:05: auch vom HGF aus Kundenbetreuer sozusagen ausgefahren und nicht jeder mal sich freinnehmen muss und so inskemmen muss in den

00:10:12: Haus?

00:10:12: Ganz genau!

00:10:13: Sondern wirklich vor Ort erklärt gekriegt hat welche Konventionen gibt es, welche Vorteile kann man auch von einem Verband mitnehmen wenn man selber einfach nicht so viel Zeit hat um sich das zu kümmern.

00:10:22: Ganz genau.

00:10:23: Es ist wirklich oft so, man isst ja einen ganzen Tag bei der Arbeit Und man kriegt ja die Newsletter vom HGV und von der IDM.

00:10:33: Aber wie gesagt, es ist so viel, was umfällt, dann muss man einfach einmal die ganzen Reservierungsumfragen beantworten und schaut, dass man das alles in Ordnung bringt.

00:10:41: Und oft haben wir versammelt.

00:10:44: Und die HGF-Zeitung liegt vielleicht noch irgendwo in Ecken.

00:10:47: Man will auch meine Schauung, da tut's aber oder nicht.

00:10:51: Ich glaube hier ist schon einfach wichtig, also dass sich der Memberservice... noch aktiver Wert, dass man wirklich hinfort in die Betriebe verocht und die Leiter an die Hand nimmt.

00:11:03: Und sich einmal kurz zusammensitzt, die Zeit nehmt eine Stunde und sagt, wo können wir eigentlich helfen?

00:11:10: Wir können ihnen das bieten!

00:11:11: Wir können denen hier weiterhelfen.

00:11:14: Einfach berotend begleitet und ja, dass es einen Mehrwert hat.

00:11:21: Das war einfach ein bisschen

00:11:23: weiter.

00:11:24: Ein Aufufe an alle kleineren Betriebe, die jetzt hören.

00:11:27: Also gerne melden bei uns einfach nach dem Memberservice oder nach den Wolfifragen und dann haben wir ja einige schon in der Abteilung, die je nach Zone relativ rasch zu ankehren können.

00:11:38: Wir wissen ja auf der anderen Seite, dass gerade die Bars und Restaurants auch vieles ermöglichen.

00:11:42: Ich habe gesagt früher war es noch ein Kirchtag der Ort wo man sich getroffen hat aber auch heizutage sind das halt nur die Städten wo man mich treffen kann nicht?

00:11:50: Also

00:11:50: so mal die Bairs und Gastheiser Restaurants haben ja soziale Funktionen wie wir sie erfüllen.

00:11:57: So ein Betrieb bringt ja Leben in die Orte.

00:12:01: Es ist ein Treffpunkt, wo sich die Leute treffen und zusammenkommen.

00:12:05: Wo sie einen Kater machen können.

00:12:09: Wo es einfach für viele Familien unlässig auch so mal der passende Ort ist um etwas zu feiern.

00:12:14: Sei es das Dorf oder die Erstkommunierung, die Firma oder Hochzeit bis es irgendwann halt nachher zum Bittschnecken kommt.

00:12:21: Aber das ist halt der Lauf des Lebens und ich glaube, die Gastheiser sind oben einfach die Leute durchs Leben auch zu begleiten bei den Unlässen.

00:12:28: Und ich glaube es ist schon etwas, wo man da schauen muss, dass man hier unterstützt.

00:12:33: Weil wir haben aber was ... Die reinen Restaurants und Bars, die haben natürlich ganz andere Deckungsbeiträge wie in der Hotellerie.

00:12:42: Also da ist es viel schwieriger zu schauen, damit es am Ende übrig bleibt!

00:12:49: Und da muss man schon schauen, wie man die Ressourcen wirklich gezielt einsetzt und schaut das so was bleibt.

00:12:58: Es ist einfach so dass die ganzen Betriebe einfach ein wichtiges Bestandteil in ganz Südtiroldo sein, wo es einfach das ganze Erlebnis auch für die Touristen und für die Einheimischen ausmacht.

00:13:10: Können wir zurück zu dir?

00:13:12: Du hast ja gesagt, es ist gerade für Betrieber, der keine Zimmer haben und Beherbergung bieten.

00:13:17: Ich habe es ein paar Mal darüber nachgedacht, aber euch selber jetzt oben in Syrmian und an Apollonia-Kirchel nicht dazu entschieden.

00:13:23: Ganz bewusst!

00:13:24: Ja das ist eine lustige Geschichte und zwar ganz am Anfang waren auch zwei Zimmer im Gasthaus bei meinen Eltern um meine Großeltern angefangen haben.

00:13:34: Das ist dann irgendwann in die Personalzimmer gewichen sozusagen.

00:13:37: Mein Vater hat umfangt die jahrzeiger Jahre auch schon einmal das weltigen Ungriff nehmen, hat dann den Dachboden schon ausgebaut also es ist der Rohrbau quasi schon gestanden, hat sich dann aber auch wieder dagegen entschieden und gesagt naja er hat schüchter Arbeit genug und das wäre dann doch zu viel.

00:13:54: Und jetzt muss ich sagen, vor sechs Jahren war auch die Möglichkeit.

00:13:59: Da haben wir meine Bruder und sie, wenn wir am Tag mit schauen, wie wir in der Eigenheim dann realisieren und umsetzen.

00:14:06: Wir haben daneben ein Gebäude gehabt, das haben wir jetzt gekenn zum Wohnhaus umbauen.

00:14:09: Ursprünglich wollten wir auch schon drei Ferienwohnungen machen aber wir haben uns jetzt wieder dagegen entschieden.

00:14:15: Meine Frau arbeitet nicht direkt im Betrieb ist auswärts Das hat für sich gekossen.

00:14:20: Wenn man das macht, dann musst du fix da bleiben.

00:14:23: Aber nein, wir haben uns einfach der Gegend entschieden.

00:14:26: Wir haben nach vier Jahren jetzt ein bisschen ein schöneres Haus gemacht und oftmals müssen wir auch auf sich selber etwas verschauen.

00:14:33: Und deswegen ist das jetzt halt so.

00:14:35: Und wir haben gesagt, wir konzentrieren uns weiterhin auf die Gastronomie und versuchen noch vor zwei Monaten ein Prozent Fintrainie reinzustecken.

00:14:43: Und da seid ihr auch, obwohl es schon ein bissel abgelegen ist inzwischen recht bekannt macht's auch bei vielen Angebotsgruppen mit.

00:14:49: Bei Spezialitätenwochen seid ihr ausgezeichnet worden was bedeutet?

00:14:54: Für euch ist das auch eine große Unterstützung, um mehr Bekanntheit zu erlangen?

00:14:58: Auf alle Fälle.

00:14:59: Also wir sind ja bei der Gruppe Südtirologaasthaus dabei, so Kooperationsgruppe vom HGVA.

00:15:04: Da sind wir seit Umfang und dabei also das gibt es jetzt seit Jahrzehntausendundzwölf Und ich muss sagen, dass war für uns eine wirklich tolle Möglichkeit ins da einer Gruppe unzuschließen.

00:15:20: Also die Philosophie, das hat genau ihn so entsprochen.

00:15:25: Die Regionalität, die Produkte im FEDO, also das Haus gemachte, das Sessionale, traditionelle Gerichte.

00:15:34: und wir sind jetzt in den Verbanden der Gruppe und ich muss sagen natürlich man hat gemeinsam was auftreten und für den profitieren mir alle.

00:15:46: Wir können uns zusammen vermarkten, wir kennen unsere Kräfte und Energien bündeln.

00:15:50: Und sagen wir das gibt man natürlich ganz andere Kraft irgendwo auf den Markt zu bestieren und sich aufmerksam zu machen.

00:16:00: Es ist eine Gruppe wo man auch ständig gefordert wird.

00:16:03: Es werden dann Kurse umgeboten, sei es im Service in der Küche oder ein anderes Bereich Social Media Persönlichkeitsbildung, die einen wirklich weiterbringen.

00:16:15: Und man ist dann irgendwo ja auch unter den gewissen Zugzwang aber das tut in Slaule gut so muss man allem schauen dass man am Ball bleibt und ja dass man auch allen irgendwohin mit der Zeit geht, also schon zugegeben geht man mit der zeit.

00:16:30: Ja seid ihr erstmals bei der Spargelzeit dabei gewesen?

00:16:33: Hat ja Darlene aufgemacht und hat zwar Betriebe aus dem Alsterzug genommen.

00:16:36: Ihr seid es auch schon von die typischen Gastro-Bücher ausgezeichnet wurden.

00:16:43: Wie kommt es dazu?

00:16:44: Ja,

00:16:45: also das ist eigentlich... wie soll ich sagen, das ergibt sich so eine nach anderem.

00:16:49: Wir sind bei der Gruppe Südtürer Gasthaus dabei gewesen.

00:16:52: Man feiert alleweil mehr an der Qualität und verschaut die Sachen nochmals zu optimieren und einfach seinen Weg konsequent weiterzugehen.

00:17:01: Und dann ergibt sich das so einfach, muss man sagen, vorne nur an.

00:17:04: Man wird auch gefunden für die Führer.

00:17:06: Irgendwann ist man da drin und kriegt eine Benachrichtigung.

00:17:11: Also wir sind jetzt im Gambero Rosso, in Michelin, Rendingomio ... und natürlich das!

00:17:18: Gibt halt auch eine gewisse Sichtbarkeit.

00:17:20: Und wenn man irgendwo auf dem Berg ist, dann wird er einfach gefunden.

00:17:24: Wenn man da präsent ist und wir haben in den letzten Jahren jetzt von Gamera Rosso die tolle Auszahlung gekriegt als für die zwanzig besten Restaurants für Italien ausgezeichnet worden, wo es Preis-Leistungen unbelangt.

00:17:42: Jetzt seit drei Jahren haben wir ihn beim Bibourg Mains bekommen vom Michelin wo eben auch, sag ich mal, die bodenständige Küche ja honoriert wird.

00:17:51: Und dass man in der Ansichtbarkeit gibt – mir sein jetzt auch Quangurmere-Restaurant – will man auch nicht sein!

00:17:57: Sagt

00:17:57: Stern ist nicht euer Ziel?

00:17:58: Stern isch'n nicht ins Erziel, wir wollen nur einfach weiterhin ein gutes Gasthaus bleiben, wo die traditionellen Gerichte gepflegt werden, wo natürlich auch Alben etwas verfeinert und den Zeitgeist ja umpasst.

00:18:14: Ich glaube, das ist auch etwas was die Leute einfach suchen.

00:18:17: Das heißt, die Einheimischen freien sich, wenn sie irgendwo eine gute Skolausch kriegen mit den Knädeln ein Krautsalat mit Spektra zu tun oder einen Kropfen mit Mohn- oder Marmelade gefüllt.

00:18:28: Das sind einfach so Sachen, die ein bisschen verschwinden und das wäre bei den Touristen angeschätzt!

00:18:33: Weil heute, wenn der Tourist so mal einen Kopf stellt, dann wissen sie oft nicht, wo es ist.

00:18:38: Und das ist noch ganz lustig, weil nachher bringst du's zum Tisch nicht und dann werden Sie das oft mit einem Löffel oder mit einer Gurbel essen.

00:18:46: Man muss zwingend sagen, also, das schmeckt einfach jetzt besser, da haben wir uns in die Hand hin.

00:18:52: So wie es die Südtroll raumachen!

00:18:54: Das finden Sie auch auf ganz lustige.

00:18:57: Ja, das sind aber auch klare Momente... Was es ja noch spannend machen und was die Leute auch suchen, so der authentischen Erlebnis.

00:19:05: Ihr habt's als ersten Slogan auf eurer Webseite auch die Bezeichnung oder die Erklärung.

00:19:09: Gute Küche kann ganz simpel sein?

00:19:12: Ist das das, was du da erklärt hast?

00:19:15: Ganz genau!

00:19:16: Also wir versuchen einfach wirklich gute Grundzutaten zu verwenden.

00:19:20: also wie gesagt ein Gulasch, bleibe Gulaschspins, das gibt's in einer anderen Variante, das klassische Fischverrind.

00:19:26: aber dann haben wir auch mal Schweinegulaschen, Kalbsgulasch... Die Rackort Kriegen aus Südtirol, wo wir verschiedene Lieferanten haben.

00:19:35: Das wäre zum Glück nicht einfach, da hat sich die letzten Jahre wahnsinnig viel getun.

00:19:40: Das war vor zwölf, dreizehn Jahren, weil das noch viel schwieriger ist, als man mit der Gruppe Südturologast gestartet sei.

00:19:47: Da hat sich mittlerweile auch ziemlich viel getUN.

00:19:50: Es gibt ganz viele junge innovativen Landwirte, die mehr Produkte auf den Markt bringen.

00:19:54: Die Logistik ist besser und natürlich auch herauf.

00:20:00: Aber das passt auch.

00:20:02: Und wie gesagt, es ist einfach ein authentischer Erlebnis und das fördert mir und wir wollen bei dem bleiben.

00:20:12: Du hast schon erwähnt, ihr seid in der dritten Generation.

00:20:14: Es klingt sehr romantisch.

00:20:17: Oftmals ist es im Alltag nicht ganz so romantische.

00:20:20: Wo siehst du Herausforderungen?

00:20:22: Ich habe die vierte Generation im Haus zwar noch im Schulalter ... Ja, was tut sich da im Hause Geißer?

00:20:31: Meine Kinder sind jetzt noch relativ jung.

00:20:33: Das heisst der ältestische Zebzehn-Jahre.

00:20:36: Der älteste Sohn in Zermadel ist vierzehn Jahre alt und der Jüngste ist elf Jahre alt.

00:20:42: Wobei jetzt der Älteste lernt Koch.

00:20:48: Er hat zwar auch eine andere Oberschule gewählt.

00:20:50: Der ist erst in die landwirtschaftliche Oberschuhe in Auergangen.

00:20:55: Hat das ein Jahr lang gesucht.

00:20:56: Dann hat er gesagt, bisso viel Physik, Mathe und Chemie.

00:20:59: Das zieht auch nicht fünf Jahre durch.

00:21:02: Und irgendwann kommt man dann mit dem Wunsch, er möchte kochen werden, wo er ganz überrascht scheint.

00:21:07: Weil wir haben in den Kinderheimen gesagt, macht es das was ein Spaß macht als andere Dequensin, lernt etwas, wo ihr es freit habt und als anderer ergibt sich nach wie es sich ergibt.

00:21:18: Also jedenfalls hat der einmal den Weg eingeschlagen.

00:21:21: Das Madel, das hat jetzt die dritte Mittelschule abgeschlossen, dieselbe Artiertellforschschule besuchen.

00:21:30: Doch in die Richtung?

00:21:30: Ja, doch in die richtung ganz genau!

00:21:33: Wobei es wichtig ist, ihr zu wissen, dass ihr nicht verpflichtet ist, irgendwie weiterzumachen.

00:21:39: Aber mir sagen auch schon, das ist keine Verpflichtung!

00:21:42: Wenn du jetzt auch die Schule machst, heißt es nicht, dass du morgen um im Gast aus weitermachst.

00:21:48: Also sie soll da auch keinen Druck verspüren.

00:21:49: Das ist mir ganz wichtig... Und der jüngste Sohn, der kommt jetzt in die erste Mittelschule.

00:21:57: Der sagt heute schon, er will Koch oder Kellner werden.

00:22:01: Ob es dann wirklich so weitergeht?

00:22:03: Schauen wir mal!

00:22:05: Aber ist sogar wichtig, dass Kinder einen Weg machen, wie sie ihn wollen.

00:22:09: und sicher, wenn man ihm etwas vorlebt, was vielleicht, wo's ins Jahr Spaß macht, dann kann man auch die Freiheit bei den Kindern wecken.

00:22:17: Also wichtig ist, man hat den Betrieb der Gesundheit stirbt.

00:22:21: Der sich irgendwo weiterentwickelt, der eine gewisse Attraktivität hat und wo man, ich glaube das kriegen die Kinder ja dann halt mit und finden das vielleicht dann irgendwo auch spannend.

00:22:33: Und die ältere Generation, da ist ja gesagt, die Mutter hilft noch fleißig mit.

00:22:36: Der Vater glaube ich auch vor allem im Außenbereich und einem Service.

00:22:40: Wie läuft das jetzt als ihr eigentlich?

00:22:42: Die Chefitäten und sie seien einen Schritt zurück.

00:22:45: Das gilt sehr gut zu regeln.

00:22:47: Ja natürlich!

00:22:47: Es ist nicht allmäh so leicht.

00:22:49: Also Familienbetrieb muss man sagen, ist ein Riesenstärke kann aber in bestimmten Momenten eine natürliche Schwäche sein.

00:22:57: Aber ich muss sagen, wir haben eigentlich mit den Israeltern allen super zusammengearbeitet.

00:23:01: Sie haben uns von Umfang und seit mir im Betrieb eingestiegen sein alle freie Behandelassen bei allen Israel-Ideen, was wir gehabt haben.

00:23:10: Wir haben gesagt, das sind junge Generationen, jetzt wissen wir, wo sie spelt.

00:23:13: Wir werden ein Konter stützen.

00:23:15: Und deswegen hast du eigentlich nie große Diskussionen gegeben.

00:23:22: Jeder hat seine Arbeitsbereiche, in denen man nicht reinredet.

00:23:29: Man muss es halt dann so weiterentwickeln und die Frauen muss man anschauen.

00:23:33: Aber wir haben das bis jetzt ganz gut gehandhabt.

00:23:36: Meine Frau, wie gesagt, arbeitet auswärts, ist auch ganz gut.

00:23:39: Sie hat einen externen Blick da noch, weil man selber oft eine gewisse Betriebsblindheit hat.

00:23:45: Und sie bringt dann oft Ideen im Puls.

00:23:49: wo es öfter mal auch wieder ganz gut sein und ein bisschen frisch sind.

00:23:52: Du hast gesagt,

00:23:53: wenn man einen Gast wird, heiratet noch weit wegkippen?

00:23:56: Das ist halt... Ja ja ja!

00:23:58: Also wenn mir den Gast wird heiratete also bei meiner Frau ist das auch so, kippe sie halt eine Rad zum Handkuss und irgendwo ist halt allmiedermal Not am Mann oder an der Frau und äh ja.

00:24:10: Dann kämen alle zum Zug.

00:24:12: Genau, so schaut das aus.

00:24:13: Du meinst, das klingt aus deinem Mund aber doch als sehr erstrebenswertes Berufsfeld.

00:24:19: Was können wir zum Abschluss vielleicht noch an den vielen schon erwähnten Restaurants-Bars Gastei so mitgeben?

00:24:25: Auch ein bisschen als Motivation durch in der tollen Branche weiterzumachen und wenngleich auch viele Herausforderungen

00:24:31: entstehen.

00:24:31: Also sagen wir mal was mir so jetzt spontaner im Fall ist schon einfach das Thema KI.

00:24:36: Das wird in den nächsten Jahren überrollen.

00:24:38: Manche haben ein bisschen Angst vor der künstlichen Intelligenz?

00:24:40: Ganz genau!

00:24:41: Und die

00:24:41: Hoffnung, dass es viel abnimmt.

00:24:43: Ganz genau als ich sage sowohl als auch.

00:24:45: Es ist wie bei allen Sachen, es gibt Schwachs und Weißes hat alles für ihre Nachteile.

00:24:49: Jede Entwicklung empfängt Positives und Negatives mit sich.

00:24:54: aber ich glaube das Riesenvorteil von der Gastronomie und Hotellerie ist einfach, da sind's glaube ich doch nicht so schnell einen Rang ablösen werden.

00:25:03: Sie werden den sicher unterstützen und es ist ja toll, uns gut dabei.

00:25:07: Aber ich glaube überall wo der Mensch kreativ sein kann und was um Empathie geht, haben genau mehr in unsere Branche das große Plus, wo sie uns nicht so schnell rummerk.

00:25:20: Und das ist auch für die Jungen ganz wichtig zu wissen weil eben viele Jobs wären wegfallen.

00:25:26: aber... Dote, die Sorgen sind mir wirklich zukunftsorientiert in den Sinn und das Zwischenmenschliche.

00:25:34: Das wird allen wichtig sein und grotes glaube ich werden je mehr die KI fortschreitet.

00:25:39: In ihrer ganzen Entwicklung werde es alle wichtiger.

00:25:42: Da können wir glaube ich nicht punkten.

00:25:44: Und ich glaube essen und trinken wären wir auch Alben und seien mich auch albenscheinbar nur noch ins Bedient- und nicht leider Roboter-Kill vielleicht gar noch ins Unterstützen in bestimmten Bereichen.

00:25:54: aber Na, wie gesagt.

00:25:57: Also was das so unbelangt, glaube ich, sei mach auf der sicheren Seite.

00:26:01: Du musst dann danke für deine vielen Erzählungen und Einblicke und auch den schönen Ausblick!

00:26:07: Und wir freuen uns immer wieder unter Apollonia-Kirchel bei dir zu sehen.

00:26:11: Dankeschön!

00:26:11: Heute mit Freiheit benktut es sein.

00:26:13: Danke, Bettina.

00:26:14: Vielen

00:26:14: Dank fürs Zuhören.

00:26:16: Das war eine neue Folge des Gustellier Podcasts Kulinarisch.

00:26:19: Mein Name ist Bettina Schmidt.

00:26:21: Als Ernährungswissenschaftlerin und Verantwortlicher für das Goustellier hole ich die vielen spannenden Menschen rund um die Gastronomie fürs Mikro.

00:26:29: Freue mich auf eure Anregungen, Wünsche und den nächsten Podcast!

00:26:34: Noch mehr aber euch persönlich kennen zu lernen – vielleicht beim nächsten Event hier im Goustillier in Bozen ins Sitz des Hoteliers & Gastwirteverbandes Südtirols?

00:26:43: Aktuelles findet ihr immer unter unseren Social-Media Kanälen oder auf gustillie.it.

00:26:49: Bis bald also.

00:26:50: Ich freue mich!

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